Trockene Haut. Hautöl oder eine Creme?
Die Haut kann sich hin und wieder trocken anfühlen und dadurch sogar jucken. Wie unangenehm ist das. Und wie erklärst du deinem Kleinen, dass es nicht kratzen darf? Also los: eincremen! Aber das ist leichter gesagt als getan, denn was solltest du eigentlich auftragen, um die Haut wieder geschmeidig und weich zu bekommen? Es gibt genug Auswahl, aber wie triffst du nun die richtige Wahl? Wir erklären dir gerne die Unterschiede. Aber was ist trockene Haut eigentlich, und wie entsteht sie?
Was ist trockene Haut?
Bei trockener Haut ist die Feuchtigkeitsbalance nicht im Gleichgewicht: Es befindet sich zu wenig Feuchtigkeit in der Haut. Die Haut sorgt zunächst dafür, dass die Hautzellen in den unteren Schichten Feuchtigkeit speichern. Je näher man zur Hautoberfläche kommt, desto weniger Feuchtigkeit gelangt dorthin. Mit anderen Worten: Die Feuchtigkeitsbalance muss wiederhergestellt werden.
Siehe auch unseren Blog über ‘Was Ekzeme und trockene Haut eigentlich sind’
Was verursacht trockene Haut?
Trockene Haut kann verschiedene Ursachen haben, wie Temperaturwechsel, niedrige Luftfeuchtigkeit und zu wenig Wasser trinken.
Muss man trockene Haut eincremen?
Trockene Haut musst du nicht unbedingt eincremen. Grundsätzlich kann die Haut das Ungleichgewicht selbst ausgleichen, das kann jedoch einige Tage dauern. Indem du die Haut mit einem Öl oder einer Creme eincremst, unterstützt du die Haut bei der Regeneration. Auch das spannende und juckende Gefühl lässt dadurch sofort nach.
Was ist ein Hautöl?
Ein Hautöl ist ein pflanzliches Öl ohne Zusatz von Wasser. Sei aufmerksam beim Kauf eines Hautöls, denn Öle von gängigen Marken enthalten häufig Paraffinum liquidum. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein pflanzliches Öl. Wir raten im Allgemeinen von der Verwendung dieses Öls ab, da es die Haut nicht bei der Regeneration unterstützt. Es sorgt nur für vorübergehende Linderung.

Was ist die Eigenschaft eines Hautöls?
Die Eigenschaft eines Öls ist, dass es fettig ist. Allerdings gibt es auch zwischen den Ölen unterschiedliche Grade an Fettigkeit. Sonnenblumenöl zum Beispiel fühlt sich auf der Haut weniger fettig an als Mandelöl. Das hat mit der Größe des Moleküls zu tun. Dadurch hängt es vom jeweiligen Öltyp ab, wie lange es dauert, bis das Öl von der Haut aufgenommen wird.
Berivita hat eine schöne Übersicht der verschiedenen Öle erstellt und wofür man sie gut verwenden kann.
Was ist der Unterschied zwischen Massageöl und Hautöl?
Bei einem Massageöl ist es wichtig, dass das Öl eine Weile auf der Haut liegen bleibt, damit die Hände leicht über die Haut gleiten können. Dadurch zieht Massageöl im Allgemeinen langsamer ein als Hautöl. Aber ganz ehrlich: Ich selbst benutze das Petit&Jolie Massageöl auch als Hautöl.
Was ist eine Bodylotion oder Hautcreme?
Eine Creme ist eine Mischung aus Wasser und Öl (fetthaltigen Inhaltsstoffen). Dadurch hat eine Creme eine vollere Emulsion als ein Öl.
Was ist die Eigenschaft einer Creme?
Eine Creme wird relativ schnell von der Haut aufgenommen (abhängig vom Verhältnis von Wasser und Öl). Generell gilt: je mehr Wasser, desto schneller wird die Creme von der Haut aufgenommen.
Was kannst du am besten bei trockener Haut verwenden?
Bei extrem trockener Haut empfehlen wir ein Hautöl, da dieses fettiger ist als eine Creme. Im Laufe der Zeit, wenn die Trockenheit der Haut abnimmt, kannst du auf eine Creme umsteigen, zum Beispiel die Petit&Jolie fette Creme.
Eine Creme wird für die tägliche Hautpflege verwendet. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Ölen und Cremes. So wurde das Petit&Jolie Anti-Schwangerschaftsstreifen-Öl beispielsweise so entwickelt, dass es schnell einzieht. Das ist ein großer Unterschied zum Massageöl. Dieses Öl wurde – wie der Name schon vermuten lässt – wirklich für die Massage entwickelt.
Solltest du nach diesem Blog noch Fragen haben, hören wir das natürlich gerne!




